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Was passiert bei Ausfall von Zahlungen?

Ihr Unternehmen stellt Waren her oder erbringt Werk- oder Dienstleistungen! Zwischen der Lieferung und der Bezahlung liegen in der Regel 0 bis 180 Tage - abhängig von Branche und Land. Diese Lieferantenkredite sind meist nur durch einen Eigentumsvorbehalt mäßig abgesichert.

Wenn dann Rechnungen nicht bezahlt werden, kann dies zu finanziellen Problemen führen, die sogar schwere Folgen für Ihren Betrieb haben können. Es droht dann sogar im schlimmsten Fall - wie wir wissen -  die Zahlungsunfähigkeit.

Dieser Gefahr sind sich viele Unternehmen/r bewusst. Tun aber leider meist nichts. Vielleicht, weil sie denken dieses Risiko ist nicht abzusichern oder es ist zu teuer. Bloß meist ist viel und schwer zu erzielender Umsatz zum Ausgleich nötig. Ob die Bemühungen überhaupt bei dem harten Wettbewerb Früchte tragen ist fraglich.

Um aus eigenen Umsätzen einen Forderungsausfall auszugleichen, bedarf es erheblicher Anstrengungen, um neue Aufträge zu akquirieren. Sehen Sie selbst:

Forderungsverlust-Höhe                         Erforderlicher Mehrumsatz in EUR -                                 ducrh Kundeninsolvenz in                       bei einer Umsatzrendite vor Steuern von TausendEUR                                                2%                   4%                   6% ___________________________________________________________________________________

10                                                            500.000             250.000             167.000

20                                                         1.000.000             500.000             333.000

50                                                         2.500.000          1.250.000             833.000

 

Angaben auf- oder abgerundet auf 1.000 EUR

Wie ist die Situation für deutsche Unternehmen?

Für nahe Zukunft wird es vorerst bestimmt nicht besser. Dies ist sehr sicher. Damit werden auch die Forderungsausfälle in diesem Jahr nicht geringer, sondern werden voraussichtlich steigen. Jede Insolvenz kann einen Dominoeffekt auslösen.

Der harmloseste Fall würde bedeuten, daß sich Ihre Bonität verschlechtert und Sie müssten einen Kredit aufnehmen, durch den noch zusätzlich Finanzierungskosten anfallen würden.

Es gibt einen guten Ausweg, der leichter und sicherer ist. Eine Warenkreditversicherung - auch Forderungsausfallversicherung genannt! Für jede Branche ist eine Kreditversicherung interessant. Besonders für Handelsunternehmen, die viele verschiedene Kundenkontakte haben.

Welche erheblichen Leistungen erbringt Ihnen eine Forderungsausfallversicherung?

Die Forderungsausfall-Versicherung schützt Ihr Unternehmen vor Ausfall von Forderungen aus Waren-, Werklieferungen oder Dienstleistungen mit einem Zahlungsziel. Eine Kreditversicherung schützt Sie vor Verlusten durch Zahlungsausfall! Sie:

  • hilft Schäden durch Übernahme von Kreditprüfungs- und Überwachungsaufgaben zu verhindern
  • hilft Schaden durch Übernahme des Inkasso und des Mahnverfahrens zu reduzieren
  • zahlt den trotzdem entstandenen Schaden
  • auch für ausländische Geschäfte, wenn Sie es vereinbart haben

Eine interessante Erweiterung ist die Übernahme der Rechtsverfolgungskosten, wenn der Streit um Ihre Forderungen vor Gericht ausgetragen werden muss.

Wann tritt der Versicherungsfall ein?

  • Wenn eine Zwangsvollstreckung durch den versicherten Lieferanten beim Schuldner ohne volle Befriedigung blieb
  • Bei Eröffnung des Insolvenzverfahrens oder Ablehnung mangels Masse, des gerichtlichen Vergleichsverfahrens
  • Bei Erzielung eines außergerichtlichen Quoten- oder Liquidationsvergleichs mit allen Gläubigern
  • Wenn Aussichtslosigkeit von Zwangsmaßnahmen zwecks Zahlungserreichung wegen nachgewiesener, ungünstiger Situation oder wegen Vereinbarung einer Warenrücknahme vom Schuldner wegen der Gefahr einer Insolvenz besteht -> Versicherungsleistung: Der Mindererlös bei Verwertung der Ware
  • Nichtzahlungstatbestand -> Möglichkeit des vorgezogenen Schadenfalles "protracted default"

Durch Versicherungsschutz bei Nichtzahlungstatbestand bei Inlandskunden erhalten Sie schnell Ihr Geld, wenn ein Kunde zwei Monate nach Fälligkeit Ihrer Rechnung noch nicht bezahlt hat. Sie müssen somit nicht die Insolvenz Ihres Kunden abwarten und sichern sich schnell Ihre Liquidität.

Wie berechnet sich die Prämie?

Als Grundlage dient der versicherbare (Vor-)Jahresumsatz oder die Betrag aller am letzten eines Monates bestehenden und versicherten Forderungen. Die Prämie bemisst sich nach Risikostruktur der Abnehmerbranchen. Untergrenze ist eine Mindestprämie eines Jahres.

Bei der individuellen Prämienberechnung spielen die Bonität und Anzahl der Kunden, der Umfang des Vertrages, die Höhe des zu versichernden Umsatzes bzw. des Forderungsbestandes, die Länder, in denen die Kunden ansässig sind, die Vereinbarung welcher Sicherheiten beim Export, die Debitorenorganisation, die Höhe der bisherigen Forderungsausfälle der letzten Jahre, die vereinbarten Zahlungsziele bzw. die durchschnittlichen Kreditlaufzeiten eine Rolle.

Gibt es Gebühren und wie werden Auslandsgeschäfte betrachtet?

Ja, es gibt so genannte Prüfungs- und Überwachungsgebühren. Sie sind gering und in Onlineverfahren besonders günstig. Für Inlands- sind sie geringer als für Auslandskunden. Sie werden pro benannt versichertem Kunden und Versicherungsjahr berechnet zuzüglich gesetzlicher Mehrwertsteuer. Die Berechnung kommt von eigenständigen Prüfungsgesellschaften.

Im Export ist der Eigentumsvorbehalt oder das Pfandrecht wegen der unterschiedlichen Rechtslage oft nicht durchsetzbar. Rechtssystem des Landes, die Dauer des Zahlungszieles und die länderspezifischen Handelsausprägungen vergrößern das Risiko.

Hier geht man von einer Umsatzprämie mit Zahlungseingang innerhalb von bis 120 Tagen und nach dem versicherbarem Volumen aus.

Können Sie auch bereits bestehende Forderungen abdecken?

Ja! Der Versicherer berechnet für die bestehenden Forderungen, einen geringen Anteil mehr (bspw. Eine Monatsprämie zusätzlich). Es wird Ihnen dann rückwirkend Versicherungsschutz - meist mehr als einen Monat - gegeben. Der Saldo am Monatsende des Monats vor dem Vertragsbeginn ist die Prämiengrundlage.

Gut und wichtig ist auch, daß der Versicherer für Sie bereits im Vorfeld prüft, ob ein Geschäft gefährlich werden könnte. Die Bonität des Geschäftspartners ist dabei ein nicht unerheblicher Faktor. Denn zumeist sind fehlende Bonitätsinformationen die Gründe für Forderungsausfälle.

Sie können auch entscheiden, ob Geschäfte mit Privatpersonen mit einbezogen werden sollen.

Welchen Nutzen haben Sie?

  • Schutz vor Debitorenverlusten
  • Schutz der Liquidität und Rentabilität
  • Sicherheit im Umgang mit Kunden
  • Verbesserung der Kreditwürdigkeit

Was ist Ihre Lösung?

Wir empfehlen Ihrem Unternehmen, sich zu überlegen, sich gegen das Risiko unbezahlter Forderungen abzusichern, denn schnell kann sogar eine nicht bezahlte Forderung finanzielle Probleme bringen, die auch in einer Insolvenz enden können. Die Forderungsausfallversicherung schützt Sie hervorragend!

Ziehen Sie ruhig eine Forderungsausfall-Versicherung in Betracht. Denn ausgleichenden Mehrumsatz zu machen ist sehr schwer. Wollen Sie Ihr Unternehmen professionell vorbereiten?

Die Forderungsausfall-Versicherung macht Ihnen Ihre Arbeit bezahlt und somit sicher leichter.

Wir stehen Ihnen zur Seite!

Beratung anfordern: 030 / 365 00 805!